
Matchmaking für die Medizin von morgen: Wie die USZ Foundation Innovationen fördert
Als die USZ Foundation ein neues Förderprogramm lancierte, musste Anna Waldhauser schnell handeln: Gesucht war ein einfaches, flexibles und datenschutzkonformes Tool. Fundament lieferte die Lösung – in einem Prozess, wo alle profitierten.
Liebe Anna, du sagst, bei der USZ Foundation ginge es um Matchmaking. Was hat es damit auf sich?
Unser Ziel ist es, Gönnerinnen und Gönner mit ihrem Herzensprojekt zusammenzubringen. Dabei entwickeln wir auch eigene Programme, um förderwürdige Initiativen am Unispital Zürich zu ermöglichen. Wir verstehen uns als Vermittlerin zwischen Medizin und Gesellschaft.
Letztes Jahr habt ihr erstmals eine eigene Förderinitiative lanciert: Strategische Projekte. Was zeichnet diese aus?
Unsere Strategischen Projekte haben einen langfristigen Anspruch und legen den Fokus auf Innovationen mit direktem Nutzen für Patientinnen und Patienten. Damit möchten wir die Medizin von morgen direkt ins USZ bringen.
Hast du ein Beispiel?
Ja, etwa das Mikrobiom-Projekt, das sich mit Darmbakterien befasst. Eine Forschungsgruppe untersucht dabei, welche Bakterien einen positiven Einfluss auf konkrete Erkrankungen wie Krebs haben. Wir kennen die Bakterien unseres Darms heute noch nicht so genau – in ihnen liegt grosses Potenzial für unsere Gesundheit. Die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Projekt können künftig auch auf andere Krankheitsbilder übertragen werden.
Die Forschungsgruppen bewerben sich aktiv für solche Projekte. Ihr legt die Kriterien fest und führt den Bewerbungsprozess durch.
Genau, die Kriterien entstehen im Dialog mit dem USZ und unseren Gönnerinnen und Gönnern. Für den Bewerbungs- und Bewertungsprozess brauchten wir eine smarte Software-Lösung. Hier kommt Fundament ins Spiel.
Wie habt ihr uns gefunden?
Ich habe recherchiert und mich in meinem Netzwerk umgehört. Nachdem ich eine Demo angefordert hatte, war ich begeistert: Da war nicht nur eine grosse Expertise spürbar, sondern auch ein hohes Engagement. Es wurde nicht nur ein Produkt verkauft, sondern aktiv mitgedacht.
Was waren eure Anforderungen?
Wir brauchten eine Softwarelösung, die nachvollziehbar, transparent und pragmatisch ist. Das Tool sollte möglichst einfach in der Handhabung sein: Projektteams haben oft nur wenig Zeit, sie müssen sich also schnell zurechtfinden und Anträge ohne grossen Aufwand ausfüllen können. Da wir unser CRM bereits als zentrale Datenbank nutzen und viele Prozesse darüber steuern, suchten wir nach einer Art «Sidekick»-Lösung, die sich nahtlos andocken lässt. Ein weiterer zentraler Aspekt war der Datenschutz. Gerade im Forschungsumfeld spielen sensible Daten und geistiges Eigentum eine grosse Rolle. Es musste also sichergestellt sein, dass alle Daten in der Schweiz bleiben und entsprechend geschützt sind. Und die Software musste beweglich sein.
Wie meinst du das?
Für uns war wichtig, dass sich die Software mit uns entwickeln kann. Wir haben eine Lösung gesucht, die sich immer wieder neu anpasst. Das schätzen wir an Fundament ungemein: den stetigen Austausch und die Geschwindigkeit, mit der Dinge implementiert werden. Und dass ihr nicht nur ausführt, sondern immer auch eine Abwägung trefft: Was macht wirklich Sinn, was lohnt sich? Ich hatte stets den Eindruck, dass der Nutzen beidseitig ist. Wir haben unglaublich viel von Fundament gelernt, und umgekehrt gabs von uns bestimmt auch wertvolle Impulse an euch. Diese Dynamik finde ich toll.
Womit seid ihr besonders zufrieden?
Dass wir einen einfachen Prozess etablieren konnten – uns war wichtig, dass sich Eingaben effizient erfassen lassen und daraus direkt ein PDF generiert werden kann, das den Vorgesetzten zur Freigabe vorgelegt wird. Die Unterschrift kann eingeholt und das Dokument anschliessend wieder hochgeladen werden – diese Hürde konnten wir gut gemeinsam meistern. Das gilt auch für den Beurteilungsprozess – da habt ihr euch richtig ins Zeug gelegt für uns (lacht)!
Stimmt! Für uns war euer Vorgehen neu.
Bei uns wird jedes Projekt anhand definierter Kriterien einzeln bewertet – mit einer konkreten Punktevergabe pro Kriterium. In der Auswertung werden daraus Durchschnittswerte sowie die Standardabweichung errechnet, die dem Gremium vorgelegt und anschliessend diskutiert werden. Obwohl diese Abläufe neu für euch waren, habt ihr uns eine individuell angepasste Lösung gebaut. Wir sind super happy damit.
Ein weiterer Pluspunkt ist übrigens auch der einfache Zugang zum System: Die Anmeldung erfolgt über einen Einmalcode, sodass sich niemand ein Passwort merken muss. Das ist vielleicht ein Detail, aber unglaublich praktisch und zeitsparend.
Zeit ist ein wichtiger Faktor: Reibungslose Abläufe schaffen Platz für Wirksamkeit.
Genau. Bei der USZ Foundation möchten wir eine Lücke schliessen, um medizinische Innovation zu ermöglichen. Fundament hilft uns dabei, dieser Aufgabe gerecht zu werden.
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