# Investorenlogik? Nicht unser Massstab.

Warum wir Fundament ohne Wachstumsdruck aufbauen.

Viele Softwareunternehmen sammeln heute früh Investor:innengelder ein, wachsen möglichst schnell und müssen ihre Vision laufend vergrössern. Ständig müssen neue Features her und neue Märkte erschlossen werden. Dieses Modell funktioniert für viele Unternehmen, für uns jedoch nicht.

Fundament ist aus der Zusammenarbeit mit Stiftungen, Förderinstitutionen und Organisationen entstanden, die komplexe Förderprozesse digitalisieren möchten. Sie brauchen keine Plattform, die jedes Quartal neu erfunden wird. Sie brauchen eine Software, auf die sie sich verlassen können.

Die technischen Möglichkeiten haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Heute können auch kleine Teams leistungsfähige Software entwickeln, die von vielen Organisationen genutzt wird. Man braucht dafür nicht zwingend Millioneninvestitionen, sondern Fachwissen, kurze Entscheidungswege und den direkten Austausch mit den Menschen, die täglich mit der Software arbeiten. 

Deshalb entwickeln wir Fundament als bootstrapped Unternehmen, ohne externe Investoren und ohne Wachstumsdruck. Das gibt uns die Freiheit, Entscheidungen nach einem einfachen Prinzip zu treffen: Was hilft unseren Nutzer:innen wirklich?

Gerade im Förderwesen spielt Vertrauen eine zentrale Rolle. Organisationen verwalten sensible Informationen, treffen wichtige Entscheidungen und begleiten Projekte oft über viele Jahre. Eine Software sollte diese Arbeit unterstützen, nicht zusätzliche Abhängigkeiten schaffen oder Daten zum eigentlichen Geschäftsmodell machen. Anstatt möglichst viele Funktionen zu veröffentlichen, konzentrieren wir uns darauf, bestehende Prozesse verständlicher und nachhaltiger zu machen. Jede neue Funktion entsteht aus Gesprächen mit unseren Kund:innen und aus konkreten Anforderungen im Arbeitsalltag. 

Bootstrapping gibt uns die Möglichkeit, frei und langfristig zu denken. Nur Funktionen zu entwickeln, die einen echten Nutzen schaffen. Und Fundament gemeinsam mit unseren Kund:innen weiterzuentwickeln. Denn, und davon sind wir überzeugt: Gute Software entsteht, wenn sie sich an den Menschen orientiert, die sie täglich nutzen.
