# Investorenlogik, nein danke

Warum wir Fundament ohne Wachstumsdruck aufbauen.

Wir wollen ein kleines, fokussiertes Team bleiben, das eng mit seinen Nutzer:innen zusammenarbeitet - statt schnell zu wachsen um jeden Preis.

Unsere Software entsteht in direkter Zusammenarbeit mit Stiftungen und Förderinstitutionen, nicht im Interesse externer Investoren.

Wir folgen klaren Prinzipien:

Transparenz, Datenschutz, Nachhaltigkeit und echte Nutzerorientierung sind für uns nicht verhandelbar.

Deshalb setzen wir bewusst auf eine ethische, Schweizer Infrastruktur und langfristige Verantwortung gegenüber unseren Kund:innen.

Unsere Nutzer:innen stehen im Zentrum - nicht Wachstumskurven.

Fundament wird von Organisationen genutzt, die ihre Förderprozesse sinnvoll digitalisieren wollen, nicht um Daten auszuschlachten oder künstlich Abhängigkeiten zu schaffen.

Software kommt und geht - aber Prozesse und Wissen bleiben.

Fundament ist darauf ausgelegt, den gesamten Förderprozess klar, nachvollziehbar und nachhaltig abzubilden - von der Gesuchseinreichung bis zur Entscheidung.

Viele Softwareprodukte entstehen unter dem Druck von Investoren:

Sie müssen schnell wachsen, immer neue Features liefern und eine grosse Vision verkaufen.

Das führt oft zu unnötiger Komplexität und Produkten, die sich von den eigentlichen Bedürfnissen entfernen.

Fundament geht bewusst einen anderen Weg:

Wir bauen keine „Feature-Maschine“, sondern konzentrieren uns auf das, was wirklich gebraucht wird - effiziente, verständliche und zugängliche Prozesse.

Heute können kleine Teams Software entwickeln, die von vielen Organisationen genutzt wird - ohne Investoren und ohne Kompromisse bei den eigenen Werten.

Gerade im Förderbereich ist das entscheidend: Es geht um Vertrauen, Nachvollziehbarkeit und Wirkung.

Wenn man klare Prinzipien hat und bereit ist, langfristig zu denken, ist ein nutzergetriebener Ansatz nicht nur nachhaltiger - sondern auch der sinnvollere Weg, Software für gesellschaftlichen Impact zu bauen.

Viele Softwareunternehmen sammeln heute früh Investor:innengelder ein, wachsen möglichst schnell und müssen ihre Vision laufend vergrössern. Ständig müssen neue Features her und neue Märkte erschlossen werden. Dieses Modell funktioniert für viele Unternehmen, für uns jedoch nicht.

Fundament ist aus der Zusammenarbeit mit Stiftungen, Förderinstitutionen und Organisationen entstanden, die komplexe Förderprozesse digitalisieren möchten. Sie brauchen keine Plattform, die jedes Quartal neu erfunden wird. Sie brauchen eine Software, auf die sie sich verlassen können.

Die technischen Möglichkeiten haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Heute können auch kleine Teams leistungsfähige Software entwickeln, die von vielen Organisationen genutzt wird. Man braucht dafür nicht zwingend Millioneninvestitionen, sondern Fachwissen, kurze Entscheidungswege und den direkten Austausch mit den Menschen, die täglich mit der Software arbeiten. 

Deshalb entwickeln wir Fundament als bootstrapped Unternehmen, ohne externe Investoren und ohne Wachstumsdruck. Das gibt uns die Freiheit, Entscheidungen nach einem einfachen Prinzip zu treffen: Was hilft unseren Nutzer:innen wirklich?

Gerade im Förderwesen spielt Vertrauen eine zentrale Rolle. Organisationen verwalten sensible Informationen, treffen wichtige Entscheidungen und begleiten Projekte oft über viele Jahre. Eine Software sollte diese Arbeit unterstützen, nicht zusätzliche Abhängigkeiten schaffen oder Daten zum eigentlichen Geschäftsmodell machen. Anstatt möglichst viele Funktionen zu veröffentlichen, konzentrieren wir uns darauf, bestehende Prozesse verständlicher und nachhaltiger zu machen. Jede neue Funktion entsteht aus Gesprächen mit unseren Kund:innen und aus konkreten Anforderungen im Arbeitsalltag. 

Bootstrapping gibt uns die Möglichkeit, frei und langfristig zu denken. Nur Funktionen zu entwickeln, die einen echten Nutzen schaffen. Und Fundament gemeinsam mit unseren Kund:innen weiterzuentwickeln. Denn, und davon sind wir überzeugt: Gute Software entsteht, wenn sie sich an den Menschen orientiert, die sie täglich nutzen.
